Forschungsbericht · P 06 · Stand 3. Oktober 2026

Fachkräfte und Produktivität im Zimmererhandwerk: Was die Statistik zeigt

Fehlen dem Zimmererhandwerk die Leute – oder fehlt die Arbeit, um sie auszulasten? Dieser Bericht legt die amtlichen und verbandlichen Daten zu Fachkräften, Ausbildung und Produktivität nebeneinander, zeigt, was sie für Zimmereien bedeuten, und benennt, wo die Statistik schweigt.

Lesezeit ca. 10 Min.9 QuellenFür: Inhaber und Führungskräfte im Holzbau, Verbände, Berufsbildung, Berater
Inhalt

Kernaussagen

  • Engpass mit Entspannung: Die Bundesagentur für Arbeit führte Fachkräfte in der Zimmerei von 2019 bis 2024 als Engpassberuf, 2025 „unter Beobachtung“ (Wert 1,8). Gemeldete Stellen bleiben im Mittel 163 Tage offen[2][3].
  • Ausbildung stabil: 4.497 neue Ausbildungsverträge 2024, Lösungsquote 19,0 Prozent – deutlich unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe von 29,7 Prozent[4][5]. Der Verband meldet für 2025 9.082 Lehrlinge, 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr[1].
  • Produktivität im Bau sinkt: Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigenstunde im Baugewerbe lag 2025 rund 21 Prozent unter 2020 und rund 28 Prozent unter 1991; in der Gesamtwirtschaft stieg sie seit 1991 um rund 48 Prozent[6].
  • Auslastung statt Köpfe: Die geleisteten Stunden im Bau blieben seit 2020 fast konstant (–1,1 Prozent), die Wertschöpfung sank um 22 Prozent[6]. Einige Zimmereien berichten, ihnen fehle weniger Personal als die Möglichkeit, es durchgehend auszulasten[1].
  • Datenlücke: Eine Produktivitätszahl allein für das Zimmererhandwerk, Zahlen zur Altersstruktur der Beschäftigten und gemessene Effekte von Software auf die Produktivität liegen öffentlich nicht vor.

1. Fragestellung und Datengrundlage

Fachkräftemangel ist im Handwerk ein Dauerthema: 75 Prozent der Handwerksbetriebe nennen ihn als besondere Herausforderung, 83 Prozent den Mangel an Auszubildenden[7]. Dieser Bericht prüft, was amtliche Daten speziell für das Zimmererhandwerk zeigen, und stellt sie der Entwicklung der Produktivität gegenüber. Die Quellen haben unterschiedliche Abgrenzungen; die Tabelle nennt sie.

QuelleAbgrenzungStand
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse[2]Berufsuntergruppe 3332 „Berufe in der Zimmerei“, Anforderungsniveau Fachkräfte; nur bei der BA gemeldete StellenBerichtsjahre 2019 bis 2025
BIBB, Datensystem Auszubildende (DAZUBI)[4][5]Ausbildungsberuf Zimmerer/-in, Industrie und Handel sowie Handwerk; Berufsbildungsstatistik zum 31.12.Berichtsjahr 2024, Stand 28.10.2025
Holzbau Deutschland, Lagebericht 2026[1]Zimmerer- und Holzbaugewerbe; Daten des Statistischen Bundesamtes, Betriebsvergleich, Konjunkturumfrage, Ausbildungszahlen der SOKA-BAUStand Juli 2026
Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen[6][8]Wirtschaftsbereich Baugewerbe insgesamt (keine Werte nur für Zimmereien)Rechenstand August 2026, Ergebnisse bis 2025
Bitkom-Studie Handwerk 2025[7]Handwerksunternehmen ab 1 Beschäftigten, n = 504Befragung Sommer 2025

2. Die Branche in Zahlen

Im Zimmerer- und Holzbaugewerbe arbeiteten 2025 74.957 tätige Personen in 12.033 Betrieben, im Schnitt 6,2 je Betrieb[1]. Die Beschäftigung ist seit 2021 nahezu konstant (2021: 73.727), die Zahl der Betriebe sinkt leicht[1]. 57 Prozent der Betriebe haben höchstens vier tätige Personen; die meisten Beschäftigten (31 Prozent) arbeiten in Betrieben mit 10 bis 19 Personen[1].

Der Umsatz lag 2024 bei 9,953 Milliarden Euro; für 2025 schätzt der Verband 10,242 Milliarden Euro[1]. Rechnerisch ergibt das je tätiger Person rund 133.100 Euro im Jahr 2024 und rund 134.800 Euro im Jahr 2022 (eigene Berechnung aus Umsatz und tätigen Personen[1]). Das ist ein nominaler Wert; Preissteigerungen sind darin nicht herausgerechnet.

Der Lagebericht hält fest, dass strukturell mehr Beschäftigte und insbesondere mehr technische Angestellte gebraucht werden, weil der Aufwand für planerische, vorbereitende und koordinierende Aufgaben steigt[1].

3. Fachkräfteengpass: was die Engpassanalyse zeigt

Die Bundesagentur für Arbeit bewertet jährlich alle Berufe anhand mehrerer Indikatoren, darunter Vakanzzeit, Arbeitsuchenden-Stellen-Relation, berufsspezifische Arbeitslosenquote und Entgeltentwicklung. Ein Durchschnittswert von 2,0 oder mehr gilt als Engpass, 1,5 bis unter 2,0 als „unter Beobachtung“[3]. Insgesamt stufte die BA 2025 157 Berufe als Engpassberufe ein, nach 163 im Jahr 2024 und 183 im Jahr 2023[9].

JahrGesamtwertVakanzzeit (Tage, Median)Arbeitsuchende je StelleEinstufung
20192,51041,7Engpassberuf
20202,3951,9Engpassberuf
20212,31211,5Engpassberuf
20222,31751,2Engpassberuf
20232,21871,5Engpassberuf
20242,01571,7Engpassberuf
20251,81631,7unter Beobachtung
Berufe in der Zimmerei (KldB 3332), Fachkräfte, Deutschland. Quelle: Statistik der BA, Engpassanalyse, Datensatz der interaktiven Anwendung[2]. Ab 2024 auf Ebene der Berufsuntergruppen ausgewiesen; Vergleiche über den Wechsel hinweg sind als Tendenz zu lesen.

Zwei Befunde stechen heraus. Erstens hat sich der Engpass seit dem Höhepunkt 2022/2023 abgeschwächt – das deckt sich mit der schwachen Baukonjunktur. Zweitens bleibt die Besetzung schwierig: Eine bei der BA gemeldete Stelle für Zimmerer war 2025 im Median 163 Tage vakant, und auf eine gemeldete Stelle kamen rechnerisch nur 1,7 Arbeitsuchende[2]. Das mittlere Entgelt vollzeitbeschäftigter Fachkräfte in der Zimmerei stieg von Dezember 2021 bis Dezember 2024 um 11,0 Prozent[2].

Beruf (Fachkräfte)GesamtwertVakanzzeit (Tage)Arbeitsuchende je StelleEinstufung 2025
Zimmerei1,81631,7unter Beobachtung
Dachdeckerei2,01551,4Engpassberuf
Bautischlerei1,51243,0unter Beobachtung
Maurerhandwerk1,71032,7unter Beobachtung
Holz-, Möbel-, Innenausbau1,51043,0unter Beobachtung
Vergleich verwandter Bauberufe 2025. Quelle: Statistik der BA, Engpassanalyse[2].

Die Engpassanalyse erfasst nur Stellen, die der BA gemeldet werden. Viele kleine Betriebe suchen über persönliche Kontakte; diese Stellen fehlen in der Statistik.

4. Nachwuchs: Ausbildung im Detail

Die Ausbildung im Zimmererhandwerk ist im Vergleich mit anderen Berufen stabil. Die Berufsbildungsstatistik weist für 2024 4.497 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge aus (2022: 4.476; 2023: 4.575) und 9.948 Auszubildende zum Jahresende[4]. 1998 waren es noch 6.141 Neuabschlüsse und 16.041 Auszubildende[4].

Kennzahl 2024Zimmerer/-inAlle Ausbildungsberufe
Lösungsquote (vorzeitig gelöste Verträge)19,0 %29,7 %
Erfolgsquote Abschlussprüfung (je Teilnehmer)90,0 %91,0 %
Anteil Neuabschlüsse mit Studienberechtigung32 %27 %
Frauen unter den Auszubildenden am 31.12.657 (6,6 %)417.915 (34,8 %)
Durchschnittsalter bei Neuabschluss19,3 Jahre19,9 Jahre
Quelle: BIBB, DAZUBI-Datenblätter „Zimmerer/-in“ und „Ausbildungsberufe insgesamt, ohne § 66 BBiG/§ 42r HwO“, Berichtsjahr 2024[4][5]. Anteile teils eigene Berechnung aus den absoluten Werten der Datenblätter; Absolutwerte vom BIBB auf ein Vielfaches von 3 gerundet.

Die Lösungsquote ist nach den Erläuterungen des BIBB ausdrücklich keine Abbruchquote[4]. Dass sie im Zimmererhandwerk rund ein Drittel niedriger liegt als im Durchschnitt, deutet auf eine bewusste Berufswahl hin – das ist eine Interpretation der Autoren. Auffällig ist der hohe Anteil von Neuabschlüssen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife: 1.443 von 4.497[4].

Der Verband zählt mit Daten der SOKA-BAU anders – ohne Berufsgrundbildungsjahr in Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen – und meldet für 2025 9.082 Lehrlinge, 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr, davon 2.403 im ersten Lehrjahr; der Frauenanteil stieg auf 6,4 Prozent[1]. Zugleich berichten Betriebe von unbesetzten Lehrstellen mangels geeigneter Bewerber[1].

5. Produktivität: die Lage im Baugewerbe

Für das Zimmererhandwerk allein gibt es keine amtliche Produktivitätsrechnung. Die nächste verfügbare Größe ist das Baugewerbe insgesamt in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Gemessen wird die preisbereinigte Bruttowertschöpfung je geleisteter Erwerbstätigenstunde.

JahrBaugewerbeVerarbeitendes GewerbeAlle Wirtschaftsbereiche
1991109,854,468,5
201597,995,894,5
201997,0102,099,0
2020100100100
202283,6109,4101,7
202379,9106,8100,5
202479,9106,3100,2
202579,0107,7101,2
Arbeitsproduktivität je geleisteter Erwerbstätigenstunde, Index 2020 = 100, preisbereinigt. Quelle: Destatis, Fachserie 18 Reihe 1.4, 2025, Tabelle 2.2.18[6].

Die Reihe zeigt einen langen und einen kurzen Befund. Langfristig ist die Stundenproduktivität im Baugewerbe seit 1991 um rund 28 Prozent gesunken, während sie in der Gesamtwirtschaft um rund 48 Prozent gestiegen ist (eigene Berechnung aus den Indexwerten[6]). Kurzfristig ist sie seit 2020 um rund 21 Prozent zurückgegangen[6].

Woher der jüngste Rückgang kommt, zeigt der Blick auf die Bestandteile: Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Baugewerbes fiel von 2020 bis 2025 auf 78,1 Prozent des Ausgangswerts, die geleisteten Arbeitsstunden nur von 3.979 auf 3.936 Millionen[6]. Die Zahl der Erwerbstätigen im Bau blieb mit 2,58 Millionen nahezu gleich (2020: 2,59 Millionen)[6]. Allein 2025 sank die preisbereinigte Wertschöpfung im Bau nach dem aktuellen Rechenstand um 3,3 Prozent[6]; das Statistische Bundesamt nannte bei der ersten Veröffentlichung anhaltend hohe Baupreise als Bremse vor allem für den Wohnungsbau[8].

Messprobleme gehören zur Einordnung: Die Preisbereinigung im Bau ist schwierig, weil Bauwerke Einzelstücke sind und Qualitätsverbesserungen – etwa höhere energetische Standards – in Preisindizes nur unvollständig sichtbar werden. Das ist eine methodische Einschätzung der Autoren; sie erklärt einen Teil des langfristigen Abstands, nicht aber den Einbruch seit 2020, der bei nahezu konstanten Stunden mit dem Rückgang der Bauleistung zusammenfällt[6].

6. Was der Lagebericht über Auslastung und Kosten sagt

Für den Holzbau ergänzt der Betriebsvergleich von Holzbau Deutschland die Makrodaten mit Betriebszahlen für das Geschäftsjahr 2024[1]:

  • Stundenkostensatz: 70,73 Euro je Stunde, fast 8 Prozent mehr als im Vorjahr (65,58 Euro); der Verband führt das auf die geringe Auslastung der Kapazitäten und die daraus folgende Belastung durch Personal- und Allgemeine Geschäftskosten zurück[1].
  • Gemeinkosten: Von 83,15 Euro Vollkosten je Facharbeiterstunde sind 41,22 Euro Allgemeine Geschäftskosten – die Hälfte[1].
  • Personalkosten: Ihr Anteil an der Gesamtleistung stieg von 26,9 Prozent (2022) auf 29,7 Prozent (2024); das betriebswirtschaftliche Ergebnis lag 2024 bei 3,1 Prozent[1].
  • Stimmen aus der Konjunkturumfrage: Einige Betriebe geben an, es mangele ihnen derzeit weniger an Facharbeitern als an der Möglichkeit, diese durchgehend auszulasten. Genannt werden außerdem ein hoher Krankenstand, demografisch bedingte Renteneintritte und ein Mangel an Arbeitsuchenden[1].

Unter den häufigsten Erfolgshindernissen nennen die Betriebe an erster Stelle langwierige und bürokratische Genehmigungsverfahren, an zweiter eine unzureichende Planung durch Auftraggeber; „Arbeitskräftemangel/Auftragsmangel“ folgt auf Platz vier[1].

7. Wo Digitalisierung entlasten kann

Die Daten erlauben keine Aussage darüber, um wie viel Software die Produktivität einer Zimmerei steigert – eine solche Messung haben wir nicht gefunden, und wir nennen deshalb keine Effektzahl. Sie zeigen aber, an welchen Stellen Zeit und Geld verloren gehen. Die folgenden Punkte sind Schlussfolgerungen der Autoren:

  • Gemeinkosten sind die halbe Stunde. Wenn die Hälfte der Vollkosten auf Allgemeine Geschäftskosten entfällt[1], liegt ein großer Hebel in der Verwaltung: Stunden, Material und Rechnungen einmal erfassen statt mehrfach übertragen.
  • Planung und Koordination wachsen. Der Verband sieht steigenden Bedarf an technischen Angestellten für planerische, vorbereitende und koordinierende Aufgaben[1]. Wo diese Stellen schwer zu besetzen sind, zählt jede Stunde, die nicht mit Suchen, Telefonieren und Abtippen verbracht wird.
  • Auslastung sichtbar machen. Wer Personal hält, aber nicht auslasten kann[1], braucht einen aktuellen Überblick über Kolonnen, Geräte und Baustellen – auch um kurzfristig umzudisponieren.
  • Ausfälle abfedern. Bei hohem Krankenstand und Renteneintritten[1] hilft es, wenn Wissen über Baustellen, Lager und Termine nicht nur im Kopf einzelner Personen steckt.
  • Nachwuchs ansprechen. 80 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen digitale Kanäle, um Nachwuchs anzusprechen[7]; modernere Arbeitsprozesse, neue Technologien und das Interesse an digitalen Arbeitsprozessen nennt der Lagebericht unter den Gründen für die wachsende Attraktivität des Zimmererhandwerks für junge Frauen[1].

Dass Betriebe sich davon etwas versprechen, belegen Befragungen: 76 Prozent der Handwerksbetriebe nennen Zeitersparnis als wichtigen Vorteil digitaler Anwendungen[7]. Das ist eine Erwartung, keine gemessene Wirkung. Zugleich geben 72 Prozent an, zu viel zu tun zu haben, um sich mit Digitalisierung zu befassen[7] – das Fachkräfteproblem bremst also auch die Mittel, die es lindern könnten.

8. Datenlücken

  • Produktivität je Gewerk: Die amtliche Produktivitätsrechnung endet beim Baugewerbe insgesamt. Ob Zimmereien sich besser oder schlechter entwickelt haben als Hochbau oder Ausbau, lässt sich daraus nicht ablesen.
  • Altersstruktur: Wie viele Zimmerer in den nächsten zehn Jahren in Rente gehen, haben wir in den ausgewerteten Quellen nicht beziffert gefunden. Der Lagebericht beschreibt die Renteneintritte nur qualitativ[1].
  • Verdeckter Bedarf: Die Engpassanalyse kennt nur gemeldete Stellen[2]. Wie viele Stellen in kleinen Betrieben gar nicht ausgeschrieben werden, ist unbekannt.
  • Wirkung von Software: Gemessene, methodisch dokumentierte Effekte digitaler Werkzeuge auf Stunden, Materialverluste oder Durchlaufzeiten in Zimmereien liegen uns nicht vor.
  • Preisbereinigter Umsatz je Person: Für den Holzbau fehlt ein eigener Deflator; der Umsatz je tätiger Person lässt sich deshalb nur nominal angeben.

9. Was Betriebe daraus machen können

Als Empfehlung der Autoren, abgeleitet aus den Befunden:

  • Die eigene Auslastung messen: geleistete Stunden je Baustelle gegen verfügbare Stunden, monatlich
  • Gemeinkosten aufschlüsseln: Welche Bürotätigkeiten wiederholen sich täglich, welche sind Doppelerfassung?
  • Ausbildung als Daueraufgabe führen – die niedrige Lösungsquote zeigt, dass gewonnene Auszubildende meist bleiben
  • Wissen dokumentieren: Baustellen, Lager, Geräte und Termine so ablegen, dass eine Vertretung damit arbeiten kann
  • Vor einer Softwareeinführung messen, was sich ändern soll, und nach drei Monaten nachmessen

ERP Holzbau von SLLR Global setzt bei diesen Punkten an – mit Stunden-, Material-, Geräte- und Rechnungsdaten je Baustelle in einem System, bedienbar auf Handy, Tablet und PC. Welche Wirkung das im einzelnen Betrieb hat, messen wir gemeinsam mit Pilotbetrieben; Zahlen veröffentlichen wir erst, wenn sie vorliegen.

Grenzen des Berichts

Der Bericht wertet veröffentlichte Statistiken aus und enthält keine eigene Erhebung. Die Quellen haben unterschiedliche Abgrenzungen: Die Engpassanalyse betrifft Fachkräfte in der Berufsuntergruppe Zimmerei und nur gemeldete Stellen, die Berufsbildungsstatistik den Ausbildungsberuf Zimmerer/-in, der Lagebericht das Zimmerer- und Holzbaugewerbe, die Produktivitätsrechnung das gesamte Baugewerbe. Die Engpassanalyse weist ihre Werte ab 2024 auf einer anderen Gliederungsebene aus, und die Bezugszeiträume der Indikatoren verschieben sich jährlich; längere Vergleiche sind daher nur als Tendenz zu lesen. Umsatzwerte für 2025 sind Schätzungen des Verbands. Eigene Berechnungen sind gekennzeichnet. Schlussfolgerungen zur Digitalisierung sind Einschätzungen der Autoren, keine gemessenen Effekte.

Quellen

Alle Quellen wurden am 3. Oktober 2026 abgerufen; die zitierten Aussagen wurden dort geprüft.

  1. Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V.: Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2026 mit Statistiken. Berlin, Stand Juli 2026. https://www.holzbau-deutschland.de/fileadmin/user_upload/eingebundene_Downloads/Lagebericht_2026_mit_Statistiken.pdf (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  2. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Engpassanalyse (interaktive Statistik mit Datensatz), Berufsuntergruppe 3332 „Berufe in der Zimmerei“ und verwandte Berufe, Berichtsjahre 2019 bis 2025. https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Interaktive-Statistiken/Fachkraeftebedarf/Engpassanalyse-Nav.html (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  3. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Engpassanalyse – Methodische Weiterentwicklung. Grundlagen: Methodenbericht, April 2020. https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Methodik-Qualitaet/Methodenberichte/Uebergreifend/Generische-Publikationen/Methodenbericht-Engpassanalyse-Methodische-Weiterentwicklung.pdf?__blob=publicationFile&v=9 (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  4. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): DAZUBI-Datenblatt Zimmerer/-in (33322), Deutschland, Zuständigkeitsbereich IH/Hw, Berichtsjahre bis 2024. Datenbank Auszubildende auf Basis der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter (Erhebung zum 31. Dezember), Stand 28.10.2025. https://www.bibb.de/dienst/dazubi/dazubi/datasheet/download/30-7950.pdf (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  5. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): DAZUBI-Datenblatt Ausbildungsberufe insgesamt, ohne § 66 BBiG/§ 42r HwO, Deutschland, Berichtsjahre bis 2024. https://www.bibb.de/dienst/dazubi/dazubi/datasheet/download/30-99400000.pdf (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  6. Statistisches Bundesamt (Destatis): Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Inlandsproduktsberechnung – Detaillierte Jahresergebnisse (endgültige Ergebnisse), Fachserie 18 Reihe 1.4, 2025 (Rechenstand August 2026, erschienen 03.09.2026, korrigiert 30.09.2026); Tabellen 2.2.2, 2.2.9, 2.2.11 und 2.2.18 (Excel-Datei, abrufbar über die Publikationsübersicht der VGR). https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Publikationen/_publikationen-vgr-inlandsprodukt.html (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  7. Bitkom e. V.: Digitalisierung des Handwerks. Bitkom-Studie 2025 (n = 504 Handwerksunternehmen, telefonische Befragung, Kalenderwochen 23 bis 29/2025). DOI 10.64022/2025-digitalisierung-handwerk. https://www.bitkom.org/sites/main/files/2026-01/bitkom-studienbericht-handwerk.pdf (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  8. Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2025 für Deutschland, Statement vom 15. Januar 2026. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2026/bip2025/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (abgerufen am 3. Oktober 2026)
  9. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Fachkräfteengpassanalyse 2025 (Themenseite Fachkräftebedarf). https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Fachkraeftebedarf/Fachkraefteengpassanalyse/Fachkraefteengpassanalyse.html (abgerufen am 3. Oktober 2026)

ZitiervorschlagSLLR Global (2026): Fachkräfte und Produktivität im Zimmererhandwerk: Was die Statistik zeigt. Forschungsbericht P 06, Stand 3. Oktober 2026. https://www.sllr-global.com/publikationen/fachkraefte-produktivitaet-zimmererhandwerk.html

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