ERP Holzbau · ERP-System Holzbau

ERP Holzbau – das ERP-System für Zimmerei, Holzrahmen- und Ingenieurholzbau

Ein ERP-System verbindet, was im Holzbau sonst getrennt läuft: Material im Lager, Geräte auf der Baustelle, Stunden der Kolonne, Fahrzeuge und Rechnung. ERP Holzbau ist das Holzbau-ERP dafür – eine ERP-Software für Betriebe, die mehrere Baustellen gleichzeitig führen.

  • Läuft im Browser – Handy, Tablet, PC
  • Für Betriebe mit 5 bis 80 Beschäftigten
  • Daten in der EU

01 / Anforderungen

Warum ein ERP für den Holzbau anders sein muss als Handwerkersoftware von der Stange.

Allgemeine Handwerkersoftware denkt in Aufträgen und Rechnungen. Ein Holzbaubetrieb bewegt dazu Tonnen von Material, teure Geräte und Fahrzeuge zwischen Halle, Lkw und Baustelle – und muss jederzeit wissen, wo was ist.

Holzbau-Alltag

Fünf Dinge, an denen ein Holzbau-ERP sich messen lassen muss.

Im Holzbau ist die Baustelle der eigentliche Ort der Wertschöpfung. Ein ERP-System für den Holzbau muss deshalb nicht nur das Büro abbilden, sondern auch Lagerplatz, Fahrzeug und Baustelle als gleichberechtigte Orte führen.

Rund 80 Prozent der gut 12.000 Zimmerei- und Holzbaubetriebe in Deutschland haben weniger als zehn Beschäftigte (Lagebericht Holzbau Deutschland 2026). Die Software muss also ohne eigene IT-Abteilung funktionieren.

Welche Softwareart zu welchem Engpass passt, vergleicht die Seite Beste Handwerkersoftware für Holzbau-Betriebe.

ThemaWas es heißt
Bestand je OrtNicht nur „im Lager“, sondern je Lagerplatz, Fahrzeug und Baustelle – sonst bleibt die Frage „wo liegt das KVH?“ offen.
Material vs. GerätHolz und Verbindungsmittel werden auf der Baustelle verbraucht; Nagler und Kettensäge bleiben Eigentum und kommen zurück.
Chargen und SeriennummernHerkunft und Lieferung je Holzcharge, Seriennummer und Prüffrist je Gerät.
Mobil auf der BaustellePolier und Kolonne arbeiten am Handy – mit großen Tippflächen und Scan per Kamera.
Kosten je BaustelleMaterial, Stunden und Fahrzeuge laufen ohne Zettel auf der Baustelle zusammen – als Grundlage für Nachkalkulation und Rechnung.

02 / Bereiche

Ein ERP-System, in dem alle Bereiche dieselben Daten sehen.

Die Baustelle, auf die das Lager Material bucht, ist dieselbe, für die der Polier den Tagesbericht schreibt und das Büro die Rechnung stellt. Freigeschaltet werden nur die Bereiche, die Sie nutzen.

Funktionsumfang

Was in ERP Holzbau enthalten ist.

Alle zwölf Bereiche mit Bildschirmfotos beschreibt die Seite Module. Wie Zimmerei, Elementbau, Ingenieurholzbau und Sanierung damit arbeiten, zeigt Lösungen nach Betriebsart.

BereichLeistung
Lager und MaterialBestand je Lagerplatz, Fahrzeug und Baustelle; Chargen für Holz und Chemie, Seriennummern für Geräte; Bestellvorschlag.
Zuteilung per ScanZiel scannen, Artikel scannen, Menge eingeben – mit der Handykamera, ohne Extra-Scanner.
BaustellenakteTagesberichte mit Wetter und Mannschaft, Fotos als Nachweis, Mängel mit Frist, PDF mit Unterschriftsfeldern.
Kosten je BaustelleMaterial, Stunden und Kilometer laufen als Ist-Kosten zusammen und stehen dem Budget gegenüber.
Fuhrpark und GeräteHU, UVV, DGUV V3 und Wartung mit Fälligkeit; Fahrtenbuch; das Fahrzeug ist ein eigener Lagerort.
PersonalMitarbeiter, Qualifikationen mit Ablaufdatum (Kranschein, Ersthelfer), Zeiterfassung.
Vertrieb und CRMLeads, Kontakte, Pipeline, Angebote, Rechnungen und Zahlungen – PDF nach DIN 5008 mit eigenem Briefkopf.
Einkauf und KatalogBestellungen, Wareneingang, Herstellerkatalog mit 429 Herstellern und 28.200 Artikeln.

03 / Abgrenzung

ERP, CAD/CAM, Kalkulation, Finanzbuchhaltung: wer macht was?

Im Holzbau arbeiten meist mehrere Programme nebeneinander. Ein ERP-System ersetzt nicht alle – es verbindet den Betrieb zwischen Planung und Buchhaltung.

Systemlandschaft

ERP Holzbau arbeitet neben Ihrer Abbund- und CAD-Software.

Konstruktion und Maschinensteuerung bleiben in Ihrem CAD/CAM-Programm, die Finanzbuchhaltung bei Ihrem Steuerbüro. ERP Holzbau übernimmt den Teil dazwischen, der in vielen Betrieben noch auf Zetteln, in Tabellen und Gruppenchats läuft.

Daten verlassen das System in offenen Formaten: Tabellen als CSV, Belege als PDF, Dokumente als Originaldatei. Mehr zur Software-Landschaft: Holzbau-Software im Überblick.

AufgabeIn ERP Holzbau
CAD/CAM, AbbundNicht enthalten – Konstruktion und Maschinendaten bleiben im CAD; Stücklisten werden als Datei übernommen.
StatikNicht enthalten.
Lager, Baustelle, Geräte, FuhrparkEnthalten – der Kern von ERP Holzbau.
Personal und ZeitenEnthalten – ohne Lohnabrechnung.
Angebot, Rechnung, ZahlungenEnthalten – mit LV-Kalkulation, E-Rechnung, Mahnlauf und DATEV-Export, ohne Finanzbuchhaltung.
Daten-ExportCSV, PDF und Originaldateien, jederzeit.

04 / Auswahl und Einführung

So wählen Sie ein ERP-System für Ihren Holzbaubetrieb aus.

Die meisten Fehler bei der ERP-Einführung passieren vor dem Kauf: zu viel auf einmal, Anforderungen nur aus Sicht des Büros, keine Probe mit echten Daten.

Abläufe aufschreiben

Wer bucht heute was, wo entstehen Zettel, welche Fragen bleiben jeden Tag offen? Lager, Polier, Bauleitung und Büro getrennt befragen.

Muss und Kann trennen

Bestand je Baustelle, Handy-Tauglichkeit und Daten in der EU sind für die meisten Betriebe Muss; alles andere wird gewichtet.

Demo mit eigenen Daten

Eine echte Baustelle, zehn eigene Artikel, zwei Fahrzeuge: so zeigt sich in einer Stunde, ob die Software zum Betrieb passt.

Schrittweise einführen

Mit einem Bereich beginnen – etwa Lager und Baustellenakte –, nach einigen Wochen den nächsten dazunehmen.

Ausführlich mit Kriterien-Tabelle und Fragen an Anbieter: ERP-System für den Holzbau auswählen im Blog und der Leitfaden ERP für den Holzbau auswählen und einführen mit Lastenheft-Checkliste (auch als PDF).

05 / Häufige Fragen

Was Holzbaubetriebe vor der ERP-Entscheidung wissen wollen.

Was ist ein ERP-System im Holzbau?
ERP steht für Enterprise Resource Planning: eine Software, die die Ressourcen eines Betriebs gemeinsam verwaltet. Im Holzbau sind das vor allem Material, Geräte, Fahrzeuge, Personal und Baustellen – und am Ende Angebot und Rechnung. Der Nutzen entsteht dadurch, dass alle Bereiche dieselben Daten sehen und nichts doppelt erfasst wird.
Was unterscheidet ein Holzbau-ERP von allgemeiner ERP-Software?
Allgemeine ERP-Software kennt Lager und Aufträge, aber keine Baustellen als Lagerorte, keine Geräte mit Prüffristen und kein Bautagebuch. Ein Holzbau-ERP bildet genau das ab: Material wandert vom Lager über das Fahrzeug auf die Baustelle, Stunden und Fahrten hängen am Projekt, und der Polier arbeitet am Handy mit. Das spart die Anpassung, die eine Branchenlösung sonst erst teuer nachrüsten müsste.
Für welche Betriebe ist ERP Holzbau gedacht?
Für Zimmereien, Holzrahmen- und Elementbauer, Ingenieurholzbau- und Sanierungsbetriebe mit etwa 5 bis 80 Beschäftigten, die mehrere Baustellen gleichzeitig führen und ein eigenes Lager oder eigene Fahrzeuge haben.
Ersetzt das ERP-System unsere CAD- oder Abbundsoftware?
Nein. ERP Holzbau konstruiert nicht und steuert keine Abbundanlage. Es organisiert den Betrieb drumherum: Material, Geräte, Baustellen, Personal und Rechnung.
Muss die Software installiert werden?
Nein. ERP Holzbau läuft im Browser auf Handy, Tablet und PC. Gescannt wird mit der Kamera des Handys, die Etiketten erzeugt das System.
Wie lange dauert die Einführung?
Das hängt vom Umfang ab. Üblich ist, mit Lager und Baustellenakte zu beginnen und weitere Bereiche nach einigen Wochen dazuzunehmen. Die Eröffnungsinventur ist die erste Buchung je Lagerplatz; ab dann ergibt sich der Bestand aus den Buchungen.
Wo liegen die Daten?
In Rechenzentren in der EU. Die Übertragung ist verschlüsselt, die Datenbank wird täglich gesichert, jeder Betrieb ist ein strikt getrennter Mandant. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO schließen wir ab.
Was kostet das ERP-System?
Der Preis richtet sich nach der Größe des Betriebs und den genutzten Bereichen. Nach der Demo erhalten Sie ein Angebot für Ihren Zuschnitt – ohne Verpflichtung.

07 / Nächster Schritt

Prüfen Sie das ERP-System an Ihrem eigenen Betrieb.

Eine Demo mit Ihren Artikeln, Ihren Baustellen und Ihrem Fuhrpark – in einer eigenen Demo-Umgebung, ohne Verpflichtung.