ERP Holzbau · DGUV-V3-Prüfung

DGUV-V3-Prüfung: Software, die Fristen und Nachweise im Blick behält

Handkreissäge, Kabeltrommel, Baustromverteiler: Elektrische Betriebsmittel müssen regelmäßig geprüft werden. ERP Holzbau führt jedes Gerät mit Seriennummer, zeigt fällige und nie geprüfte Geräte und hält fest, wer wann geprüft hat.

  • Läuft im Browser – Handy, Tablet, PC
  • Für Betriebe mit 5 bis 80 Beschäftigten
  • Daten in der EU

01 / Pflicht

Was die DGUV Vorschrift 3 vom Betrieb verlangt.

Die Vorschrift verlangt, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel vor der ersten Inbetriebnahme und danach in bestimmten Zeitabständen geprüft werden. Die Frist legt der Betrieb in der Gefährdungsbeurteilung fest.

Fristen

Richtwerte für Geräte mit Stecker.

Für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nennt die Durchführungsanweisung zur DGUV Vorschrift 3 (§ 5, Tabelle 1B) einen Richtwert von sechs Monaten, auf Baustellen von drei Monaten. Liegt die Fehlerquote bei den Prüfungen unter zwei Prozent, kann die Frist verlängert werden – auf Baustellen und in Werkstätten höchstens auf ein Jahr.

Geprüft wird durch eine Elektrofachkraft oder, mit geeignetem Prüfgerät, durch eine elektrotechnisch unterwiesene Person. Die Fristen aller Prüfarten im Holzbaubetrieb stehen im Blogbeitrag Prüffristen im Holzbaubetrieb.

FrageWas im Alltag schiefgeht
Welche Geräte gibt es?Die Liste im Büro kennt 40 Geräte, auf den Baustellen sind es 70.
Wo ist das Gerät?Der Prüfer kommt, drei Maschinen liegen auf einer Baustelle 60 km entfernt.
Wann war die letzte Prüfung?Die Plakette ist abgerieben, das Protokoll liegt in einem Ordner.
Was wurde nie geprüft?Neu gekaufte Geräte tauchen in keiner Liste auf.

02 / Lösung

Gerät, Standort und Prüffrist in einer Liste.

Die Prüfung selbst macht weiterhin der Prüfer mit seinem Messgerät. ERP Holzbau sorgt dafür, dass vorher klar ist, was fällig ist und wo es liegt – und nachher, dass der Nachweis am Gerät hängt.

In ERP Holzbau

Von der Seriennummer bis zur Fälligkeit.

Jedes Gerät mit Seriennummer hat eine eigene Historie: Zugang, Ausgaben, Rückgaben, Prüfungen. Prüfintervalle hinterlegen Sie einmal je Gerätekategorie; die nächste Fälligkeit rechnet das System aus der letzten Prüfung.

Weil dieselbe Software auch die Zuteilung führt, steht bei jedem fälligen Gerät, auf welcher Baustelle oder in welchem Fahrzeug es gerade ist. Mehr dazu: Werkzeugverwaltung.

FunktionWas sie leistet
Geräte mit SeriennummerJedes Gerät einzeln, mit Etikett (QR-Code oder Strichcode) aus dem System.
PrüfartenDGUV V3, UVV, HU, Kalibrierung und Wartung – für Geräte und Fahrzeuge.
Prüfintervall je KategorieZum Beispiel drei Monate für Baustellengeräte, zwölf für die Werkstatt.
FälligkeitslisteÜberfällige zuerst; nie geprüfte Geräte erscheinen ausdrücklich.
MeldungFälligkeiten der nächsten 30 Tage erscheinen als Meldung in der Anwendung.
StandortLagerplatz, Fahrzeug oder Baustelle – aus der letzten Buchung.
Flotte · Prüfungen
Fälligkeitsliste: Geräte mit Seriennummer, Prüfart DGUV V3, Termin und Intervall

03 / Ablauf

In vier Schritten zur vollständigen Prüfliste.

Der Einstieg kostet einen Nachmittag im Lager – danach pflegt sich die Liste aus den Buchungen.

Geräte erfassen

Elektrische Geräte mit Seriennummer anlegen, Etiketten drucken und aufkleben.

Intervalle festlegen

Je Kategorie das Prüfintervall aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung hinterlegen.

Prüfung eintragen

Nach dem Prüftermin Datum, Ergebnis und Prüfer am Gerät festhalten – die nächste Fälligkeit steht sofort fest.

Fälligkeiten abarbeiten

Vor dem nächsten Termin die Liste öffnen: was ist fällig, wo liegt es, wer holt es zurück?

04 / Abgrenzung

Was die Software übernimmt – und was nicht.

Prüfsoftware der Messgeräte-Hersteller und eine Betriebssoftware lösen verschiedene Aufgaben. Gut zu wissen, bevor Sie vergleichen.

Abgrenzung

Organisation ja, Messung nein.

ERP Holzbau liest keine Messwerte aus Prüfgeräten aus und erzeugt kein Messprotokoll mit Schutzleiter- und Isolationswiderstand. Das Protokoll des Prüfers legen Sie als PDF in der Dokumentenverwaltung ab.

Der Nutzen liegt davor und danach: vollständige Geräteliste, Standort, Fälligkeit, Nachweis.

AufgabeIn ERP Holzbau
Messen und MessprotokollNicht enthalten – bleibt beim Prüfer und seinem Prüfgerät.
Geräteliste, Seriennummern, EtikettenEnthalten.
Fristen, Fälligkeiten, MeldungenEnthalten.
Standort des GerätsEnthalten – über die Zuteilung per Scan.
Prüfprotokoll ablegenAls Dokument (PDF oder Foto).

05 / Häufige Fragen

Häufige Fragen: DGUV-V3-Prüfung.

Wie oft müssen Elektrogeräte auf der Baustelle geprüft werden?
Die Durchführungsanweisung zur DGUV Vorschrift 3 nennt für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel auf Baustellen einen Richtwert von drei Monaten. Bei einer Fehlerquote unter zwei Prozent kann die Frist verlängert werden, auf Baustellen höchstens auf ein Jahr. Maßgeblich ist die Frist, die Ihr Betrieb in der Gefährdungsbeurteilung festlegt.
Wer darf die DGUV-V3-Prüfung durchführen?
Eine Elektrofachkraft oder – bei Verwendung geeigneter Mess- und Prüfgeräte – eine elektrotechnisch unterwiesene Person unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft. Viele Betriebe beauftragen dafür einen Dienstleister.
Erstellt ERP Holzbau das Prüfprotokoll?
Nein. Das Messprotokoll entsteht im Prüfgerät oder beim Dienstleister. In ERP Holzbau tragen Sie Datum, Ergebnis und Prüfer am Gerät ein und legen das Protokoll als Dokument ab.
Lassen sich auch andere Prüfungen verwalten?
Ja. Dieselbe Fälligkeitsliste führt UVV-Prüfungen, Hauptuntersuchungen der Fahrzeuge, Kalibrierungen und Wartungen – und ablaufende Qualifikationen der Mitarbeiter.
Wie kommen die Geräte ins System?
Sie legen die Geräte mit Seriennummer an; der Herstellerkatalog hilft dabei. Etiketten mit QR-Code oder Strichcode erzeugt das System; gescannt wird mit der Kamera des Handys.
Was passiert mit Geräten, die nie geprüft wurden?
Sie stehen ausdrücklich als „nie geprüft“ im Prüfplan. So fallen neu gekaufte Geräte nicht durch das Raster.

07 / Nächster Schritt

Sehen Sie Ihre Prüffristen an Ihren eigenen Geräten.

Eine Demo mit Ihren Artikeln, Ihren Baustellen und Ihrem Fuhrpark – in einer eigenen Demo-Umgebung, ohne Verpflichtung.